UN-Dekade Biologische Vielfalt

Die Vereinten Nationen haben den Zeitraum von 2011 bis 2020 als UN-Dekade Biologische Vielfalt ausgerufen, um dem weltweiten Rückgang der Naturvielfalt entgegenzuwirken.

Ein breit verankertes Bewusstsein in unserer Gesellschaft für den großen Wert der Biodiversität ist eine wichtige Voraussetzung.
Die UN-Dekade Biologische Vielfalt in Deutschland lenkt mit der Auszeichnung vorbildlicher Projekte den Blick auf den Wert der Naturvielfalt und die Chancen, die sie uns bietet. Gleichzeitig zeigen diese Modellprojekte, wie konkrete Maßnahmen zum Erhalt biologischer Vielfalt, ihrer nachhaltige Nutzung oder der Vermittlung praktisch aussehen.
Das Fledermausprojekt am Waldalgesheimer RuheForst, ausgezeichnet 2019, trägt in beispielhafter Weise zum Erhalt biologischer Vielfalt bei.
Es ist bewusst langfristig angelegt und baut nicht auf publikumswirksame Sofortmaßnahmen. Es werden keine künstlichen Nisthilfen errichtet oder spezielle Lebensräume für eine einzelne Tierart geschaffen, sondern Wert auf den Artenreichtum, der Teil und Voraussetzung der Biodiversität ist, gelegt. Durch die Kombination aus Bestattungswald und Waldrefugium im FSC- zertifizierten Wald entstehen ideale Jagdreviere mit unbelasteter Insektennahrung und ruhigen Sommerquartieren in alten Bäumen für die Fledermäuse.

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Biologische Vielfalt
Der Begriff „biologische Vielfalt“ umfasst die Vielzahl der Tier- und Pflanzenarten sowie die Vielfalt der Mikroorganismen und Pilze. Einbezogen wird auch die genetische Vielfalt innerhalb der Arten, die sich bei Pflanzen in den verschiedenen Sorten wiederspiegelt und sich bei Tieren mit den Rassen verbindet. Aber auch die verschiedenen Lebensräume und komplexe ökologische Wechselwirkungen sind Teil der biologischen Vielfalt. Die Biodiversität ist Voraussetzung für das Funktionieren der Ökosysteme mit ihren verschiedenen Ökosystemleistungen.
Mehr Informationen finden Sie unter www.undekade-biologischevielfalt.de.